Rückblick des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Landsberg bei der Jahreshauptversammlung: Ein Jahr mit vielfältigem sozialem Engagement liegt hinter uns, erinnerte Vorsitzender Claus Wilk und betonte dabei die Bedeutung von Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung.
In seiner Begrüßung stellte Wilk die Arbeit der AWO unter ein Zitat der Philosophin Hannah Arendt: „Das Wunder, das die Welt rettet, liegt im Handeln der Menschen.“ Dieses Motto passe besonders gut zur Idee der AWO. „Soziale Gerechtigkeit entsteht nicht von selbst. Solidarität wächst nicht automatisch. Und Zusammenhalt lässt sich nicht verordnen“, sagte Wilk. „All das entsteht nur dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen.“
Neben dem Rückblick beschäftigte sich der Vorstand mit der Zukunft der Ortsvereine. Das Durchschnittsalter der Mitglieder steigt, Schwierigkeiten gibt es bei der Gewinnung von Nachwuchs oder bei der Besetzung von Vorstandsämtern. Anregungen dazu bekommen die Ortsvereine im Landkreis aktuell im Austausch mit dem AWO-Bezirksverband Oberbayern. Kooperationen, Zusammenarbeit mit Schulen oder Kindergärten oder auch Patenschaften könnten helfen, zudem wird ein Workshop zum Thema „Wie die Künstliche Intelligenz unsere Welt verändert“ angeboten.
Langjährige Mitglieder wurden für ihre Treue zur AWO geehrt: Christel Neefe ist 25 Jahre Mitglied, Ulla Kurz, Bernhard Fischer und Franz Xaver Rössle sind 30 Jahre dabei. In der gut besuchten Versammlung gab es zuletzt noch einem Impuls von Pajam Rais-Parsi, Koordinationsstelle Seniorenpolitisches Gesamtkonzept des Landkreises. Er warf einen Blick in die demografische Zukunft der Lechstadt und erläuterte die Strategie des Landkreises bei den Herausforderungen.
Foto (Anke Wilk): Silvia Enders, Pajam Rais-Parsi, Margit Däubler, Betina Ahmadyar, Hilde Bauer-Welz und Claus Wilk gestalteten die Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins Landsberg.
