AWO Kreisverband Landsberg

Im Mittelpunkt: Der Mensch. So sieht Engagement aus!
  • 7. April 2025

    Jahreshauptversammlung im AWO-Ortsverein Landsberg am Lech

    Jahreshauptversammlung im AWO-Ortsverein Landsberg: Vorsitzender Claus Wilk ermutigte angesichts der weltpolitischen Lage zur Stärkung des demokratischen Miteinanders. „Auch bei Gegenwind setzen wir uns für die offene, bunte Gesellschaft ein!“ stellte er fest und erinnerte an traditionelle AWO-Werte, die sich schon zu sehr unterschiedlichen Zeiten bewährt haben und auch künftig tragen könnten.

    Nach Kassenbericht, Entlastungen und Totengedenken gratulierte Wilk langjährigen Mitgliedern: Gerd Lanclée ist zehn Jahre dabei, Hildegard Muggli, Werner Gutmann und Norbert Will sind 25 Jahre Mitglied im AWO-Ortsverein. Dann erinnerte der Vorsitzende an die Aktivitäten im Berichtsjahr wie beispielsweise der Besuch der Schutzräume in der Schlossberggarage, die Teilnahme beim Jubiläum des AWO-Seniorenzentrums oder an den Workshop „Demokratisch streiten“ am Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus.

    Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war ein Bericht zur Entwicklung der Landsberger Tafel, den der Vorsitzende Peter Klocker vorstellte. Steigenden Bedarf und Zulauf meldet seiner Schilderung nach auch die hiesige Tafel seit nunmehr 30 Jahren. Zum Glück seien die Aktiven bisher an einem Aufnahme-Stopp vorbei gekommen. Dank dafür zollte er zahlreichen Unterstützern wie Supermärkte und Privatpersonen. Insgesamt zog Klocker ein positives Fazit: „Die Arbeit macht Mut, es gibt viel Zustimmung und Unterstützung!“

    Foto (Anke Wilk):  Peter Klocker (links) stellte bei der Jahreshauptversammlung im AWO-Ortsverein Landsberg die aktuelle Situation bei der Landsberger Tafel vor. Margit Däubler, Claus Wilk, Silvia Enders, Ingo Lehmann, Hilde Bauer-Welz, Erich Berchtold und Werner Gutmann bedankten sich mit einer Spende für das menschenfreundliche Engagement.

  • 26. März 2025

    Filmvorführung „Ihr Jahrhundert“

    Ein Film, der zum Diskutieren anregte und wie gemacht war für den Weltfrauentag: „Ihr Jahrhundert“ erzählte das Leben von fünf 100jährigen Frauen, die Unglaubliches geleistet haben.

    Zeitgeschichte und Emanzipation der letzten 100 Jahre – dafür stehen beispielhaft fünf Frauen mit ihren Lebensläufen im Film von Uli Gaulke. Im Rahmen des „Festivals der Möglichkeiten“ anlässlich des Weltfrauentags wurde der Dokumentarfilm „Ihr Jahrhundert“ im Olympiakino mit anschließender Diskussion auch in Landsberg gezeigt. Christa Jordan, ehrenamtliche Kommunikationstrainerin im AWO-Mehrgenerationenhaus, und Stadträtin Margit Däubler in Vertretung der Oberbürgermeisterin leiteten den Austausch.

    Der Film zeigte fünf bemerkenswerte Frauen aus der Türkei, Indien, Kuba, Österreich und Israel. Mit unglaublichem Mut und Durchhaltevermögen setzten sie sich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein. Die Zuschauer lernten Nermin aus der Türkei kennen. Mit 14 Jahren reiste sie allein von Wien in die Türkei, um dort ihr Abitur und ein Studium in Istanbul zu absolvieren. Sie war die erste Frau mit einem Lehrstuhl für Politische Wissenschaften und lehrte am Bosporus noch 22 Jahre über ihren Ruhestand hinaus. Oder Nannamal aus Indien: Sie wurde mit 19 Jahren verheiratet und bekam sechs Kinder. Mit Yoga ist sie gut durchs Leben gekommen, ist heute eine weltberühmte Yogameisterin.

    Christa Jordan und Margit Däubler knüpften an die beeindruckenden Lebensgeschichten dieser Streiterinnen für ein selbstbestimmtes Frauenleben und Parität an. Sie sagten, die Beispiele seien spannender als jeder Krimi. Zum Glück stand hier ein Happy-End, häufiger ging es böse aus: „Meine Großmutter wäre stolz auf mich, wenn sie sehen könnte, was ich erreicht habe,“ sagt Hayde aus Kuba im Film. Als schwarze Frau wurde sie eine hochgeschätzte Dichterin und Meisterin der Erzählkunst mit den Geschichten ihrer Großeltern.

    Schnell entspann sich eine lebhafte Diskussion. Was würden die Frauen im Film zur heutigen Repräsentation in den Parlamenten sagen? Haben sie umsonst gekämpft? In Deutschland leben immerhin 43 Millionen Frauen und 42 Millionen Männer und der Frauenanteil liegt bei knapp 32,4 Prozent im Bundestag, noch geringer in den Landesparlamenten oder auf kommunaler Ebene. Wie müssten junge Frauen unterstützt werden, um sich mehr politisch und auch in anderen Bereichen zu engagieren? Neben den Hindernissen, die vielfältig benannt wurden, gab es auch Wünsche: eine verlässliche Kinderbetreuung zum Beispiel. Oder auch faire Partnerschaft und Verständnis im beruflichen Umfeld.

    Foto (Conny Kurz): Christa Jordan und Margit Däubler diskutierten mit Zuschauer*innen des Dokumentarfilms „Ihr Jahrhundert“

  • 26. Februar 2025

    Berlin erkunden!

    Drei Tage erkundeten die Mitglieder im AWO Ortsverein Landsberg bei winterlichen Temperaturen das politische Berlin auf Einladung von Carmen Wegge, Mitglied des Deutschen Bundestags.

    Vor der Bundestagswahl stieß die interessante Reise auf besonders großes Interesse, standen doch die Besichtigung des Plenarsaals und ein Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes sowie ein Vortrag im Arbeitsministerium auf dem Programm. Hier hat sich die Besuchergruppe vor dem Deutschen Dom in Berlin aufgestellt.

     

     

  • 29. Januar 2025

    AWO-Ortsverein Landsberg: Wie umgehen mit antidemokratischen Haltungen?

    Am „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, dem 27. Januar, stellten sich 20 Freunde und Mitglieder im AWO-Ortsverein Landsberg der Herausforderung, Populismus und alternativen Wahrheiten, Hass und Hetze, Diskriminierung und Extremismus zu begegnen. Dazu hatten sie den Experten Wolfgang Fänderl aus München zu einem Abendworkshop eingeladen. Er ist seit den 90er Jahren als Erziehungswissenschaftler, Berater für Kooperationsprozesse und Konfliktmanagement auch im Bereich der demokratischen Bildung unterwegs.

    Demokratie ist kein Ponyhof und es darf auch heftig gestritten werden. Aber wo sind Grenzen erreicht und wie gehen wir mit jenen um, die polarisieren, provozieren und die Grenzen des Rechtsstaates ignorieren? Teilnehmende übten ganz praktisch Haltungen ein. Ziel war ein kooperativer Umgang auch bei extremen Argumenten, um trotz Meinungsunterschieden möglichst im Kontakt zu bleiben.

    Foto (Anke Wilk) von links: Beim Workshop „Demokratisch streiten“ frischten AWO-Mitglieder Ingo Lehmann, Margit Däubler, Ruth Sobotta, Claus Wilk und Christa Jordan ihre Kenntnisse auf mit dem Referenten Wolfgang Fänderl und zahlreichen weiteren Interessierten.

     

  • 1. Dezember 2024

    AWO Kreiskonferenz mit Neuwahlen

    Bei der AWO Kreiskonferenz standen die Neuwahlen des Vorstands im Mittelpunkt. Wiedergewählt wurden Margit Däubler und ihr Stellvertreter Helmut Schiller. Als zweite Vertreterin stellte sich Hilde Baur-Welz zur Verfügung, Beisitzer sind Tanja Hipp und Volker Päplow, Kassiererin bleibt Betina Ahmadyar. Die Kassenprüfung übernehmen wieder Hanni Baur und Ottmar Cibis. Die Netzwerkarbeit wird auch künftig eine wichtige Rolle für den Kreisverband spielen. Kontakte zu AWO International, aktive Mitarbeit im Kreis der Wohlfahrtspflege und im sozialen Umfeld prägen die Arbeit des Kreisvorstands, der sich als Sprachrohr der Ortsvereine Landsberg, Dießen, Utting und Kaufering versteht.

     

    Unser Foto (Claus Wilk) zeigt von links: Helmut Schiller, Hilde Baur-Welz, Betina Ahmadyar, Margit Däubler, Volker Päplow, Tanja Hipp und Hanni Baur bei der Kreiskonferenz im AWO Zentrum Landsberg am Lech.

     

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